Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/www/kongress.antispe.org/docs/o/wp-settings.php on line 267

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/www/kongress.antispe.org/docs/o/wp-settings.php on line 269

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/www/kongress.antispe.org/docs/o/wp-settings.php on line 270

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/www/kongress.antispe.org/docs/o/wp-settings.php on line 287

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/www/kongress.antispe.org/docs/o/wp-includes/cache.php on line 36

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/www/kongress.antispe.org/docs/o/wp-includes/query.php on line 21

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/www/kongress.antispe.org/docs/o/wp-includes/theme.php on line 540
Tierbefreiungskongress 2009 » Erste Eindrücke vom Tierbefreiungskongress 2009

Erste Eindrücke vom Tierbefreiungskongress 2009


Der diesjährige Tierbefreiungskongress ist zu Ende, die Verarbeitung der Eindrücke und Informationen läuft jedoch auf Hochtouren. Unsere ersten Eindrücke und das Feedback der Teilnehmenden und der Referent_Innen sind zum größten Teil sehr positiv. Die Anzahl der Teilnehmenden übertraf unsere Erwartungen. Insgesamt waren es ca. 200 Menschen, die auf der Burg Lohra dem diesjährigen Kongress beiwohnten. Dank guter Vorbereitung seitens des Organisationsteams, bestehend aus der Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V., dem AK Tierrechte von JANUN und einzelnen Tierbefreiungsaktivist_innen aus ganz Deutschland, war der Ablauf des Kongresses nahezu störungsfrei, der großen Teilnehmendenanzahl zum Trotz. Weder Ausfälle noch größere Verschiebungen der Veranstaltungen traten auf. Auch die professionelle Arbeit der Koch-Crew, die Hilfe einiger lokaler Gruppen wie der Berliner Tierrechtsaktion (BerTA) und der Tierrechtsgruppe aus Göttingen sowie der Mithilfe der Teilnehmenden waren unerlässlich für den erfolgreichen Verlauf des Kongresses. Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Burg (Open Houses e.V. ) vor Ort funktionierte ebenfalls bestens.

Die Location brachte neben vielen Vorteilen auch einige Nachteile mit sich: Der zu überwindende Höhenunterschied auf dem Weg zur Burg war zwar im Vorhinein bekannt, jedoch führte dies nicht zu einer realistischen Einschätzung der benötigten Kraft zum Überwinden der Strecke. Die meisten, die die Strecke zu Fuß liefen, kamen völlig erschöpft am Info-Point des Kongresses an. Viele Ankommenden hatten jedoch das Glück, ihr Gepäck im Shuttleservice von der Bahnstation bis zur Burg transportieren zu lassen oder konnten sogar selbst mitfahren. Dass dieser Service nicht für alle bereit stehen konnte, lag schlichtweg daran, dass für einen Rund-um-die-Uhr-Shuttle die Ressourcen fehlten. Ein weiterer Nachteil der Location war die Weitläufigkeit des Geländes. Die Entfernung zwischen der Küche bzw. den Schlafhäusern und der Kernburg, in der sich die Seminarräume befanden, machte der Orga-Crew sehr zu schaffen. Dem konnte jedoch zum Teil durch Benutzung von Funkgeräten entgegengewirkt werden. Ab dem zweiten Kongresstag bescherten die sinkenden Temperaturen vor allem abends ein gewisses Wohlfühl-Defizit. Dies betraf vor allem die beiden Podiumsdiskussionen. Die Teilnehmenden zeigten jedoch Lernfähigkeit und brachten zur zweiten Podiumsdiskussion Schlafsäcke mit, um die vor Kälte erstarrten Füße darin einzuwickeln. :)

Das besonders bunte Programm mit zahlreichen Vorträgen und Workshops von „Activism for Beginners“ bis „Zur Dialektik von Vernunft und Natur“ hatte für die meisten Teilnehmenden etwas zu bieten. Viele Veranstaltungen hatten einen integrativen Charakter und bezogen so die Teilnehmenden in die zum Teil kontroversen Diskussionen sowie die Entwicklung neuer Ideen mit ein. Dazu gab es besonders positives Feedback. Aufgrund der begrenzten Zeit ließ sich leider nicht verhindern, dass Veranstaltungen parallel angeboten wurden und mensch sich somit zwischen drei Veranstaltungen entscheiden musste. Vielleicht war das stramme Programm auch der Grund für die leider dürftige Beteiligung an dem Kunstprojekt, das 24 Stunden am Tag die Teilnehmenden einlud, kreativ zu werden und mit Hilfe unterschiedlicher Medien den eigenen Gefühlen und Gedanken auf künstlerische Weise Ausdruck zu verleihen.

Zu unserem Bedauern war der Stand zum Schreiben der Briefe an die gefangenen Tierbefreier_Innen eher mäßig besucht. Unsere gefangenen Genoss_innen freuen sich immer über Post, sodass ihr diesen auch nach dem Kongress noch gerne schreiben könnt. Erfreulich war jedoch die große Spendenbereitschaft der Teilnehmenden! Das Geld, das zu einem Teil gespendet und zum andern Teil bei dem Soli-Kiosk eingenommen wurde, wird demnächst an die angeklagten Tierbefreier_Innen aus Österreich gehen. Wir sind auch der Stiftung Vegeterra zu Dank verpflichtet, die dem Kongress finanziell aushalf.

Im Großen und Ganzen war die Atmosphäre auf dem Kongress sehr angenehm: Arbeit, Diskussionen, Vernetzung und Socializing prägten das Bild des Kongresses. Die Aussicht von der Burg war übrigens beeindruckend. Der Kongress wird sicherlich dazu beigetragen haben, dass sich die Aussichten für die Tierbefreiungsbewegung ebenfalls bessern!

Kongress-Orga-Team